Ein Theaterabend zum Umgang mit Fremdenfeindlichkeit und für mehr Toleranz

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Ein Theaterabend zum Umgang mit Fremdenfeindlichkeit und für mehr Toleranz

Am 30.01.2018 fand in der Volkshochschule ein Theaterabend der besonderen Art statt. Die Akademie für lokale Demokratie hatte eingeladen zur Inszenierung „Anna & Hakim“.

„Anna& Hakim“ stehen exemplarisch für 2 Personen die Rassismuserfahrungen im Alltag erleben und diesen scheinbar ohnmächtig gegenüberstehen. Anna, die Deutsche und Hakim, der Flüchtling.

In den ersten 30 Minuten des Abends konnten die Zuschauer erfahren, welche Erfahrungen Anna & Hakim in ihrem Alltag: in der Schule, der Öffentlichkeit und im Familienkreis machen.

Im Anschluss daran wurde besprochen was auf der Bühne zu sehen war. Einzelne Szenen wurden gemeinsam mit dem Publikum erneut bespielt, um darzustellen, wie man sich „anders“ verhalten kann, wie man Rassismus besser entgegenwirken kann.

Das Stück ist eine Inszenierung des Aktionstheater Halle e.V. und wurde von Laiendarstellern aufgeführt. Der Inhalt des Stückes ist aus den eigenen Geschichten, Erfahrungen und dem Leben der Darsteller entstanden.

Es war ein diskussionsreicher Abend. Das Publikum war sehr aufgeschlossen und hat sich sehr aktiv mit auf der Bühne eingebracht.

Der Theaterabend ist Teil eines Projektes, was die Akademie für lokale Demokratie seit 2016 im Altenburger Land durchführt. Die Akademie organisiert gemeinsam mit Kooperationspartnern vor Ort verschiedene Veranstaltungen die dazu beitragen, dass Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zusammenkommen, sich kennen lernen und sich dazu austauschen wie Toleranz gefördert werden kann.

Alle Informationen zum Projekt findet man auch unter: https://projekt.buntes-altenburger-land.de/

Projektträger des Projektes „Mehr Toleranz und Offenheit gegenüber Migrantinnen und Migranten im Altenburger Land“ ist die Akademie für lokale Demokratie e.V. aus Leipzig. Unterstützt wird der Verein von Ansprechpartnern vor Ort, u.a. Ivy Bieber, der Integrationsmanagerin im Altenburger Land. Das Projekt wird gefördert über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Referat 312 – Integrationsprojekte.